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Bauingenieur, September 2014 – Band 89

Fachteil der Windtechnologischen Gesellschaft e. V.

Dr.-Ing. Lieb

Auszug aus dem Aufsatz
Einfluss verschiedener Parameter auf den Bö­en­stau­druck qp gemäß den Nationalen An­hän­gen zur EN 1991-1-4

Es wird über den Stand der Nationalen Anhänge zur EN 1991–1–4 berichtet. Hierzu werden die Grund­werte der Basis­wind­ge­schwin­dig­keiten vb,0 und der Basis­wind­ge­schwin­digkeitsdrücke qb,0 für über 30 Län­der in und um die EU verglichen. Im nächsten Schritt werden die Böenstaudrücke (Spitzen­ge­schwin­dig­keits­drücke) qp bei einheitlichem Grundwert der Basis­windge­schwin­dig­keit (entsprechend vb,0 = 25 m/s) für ver­schie­dene Ge­lände­kategorien und Ge­bäu­de­hö­hen von 12 m und 50 m berechnet. Es zeigt sich, dass sich nur einige wenige kleine Länder auf die Angabe von Grund­wer­ten der Basis­wind­geschwindigkeiten be­schrän­ken, wäh­rend die meisten Länder von den zahl­reichen Mög­lich­keiten zur Wahl nationaler Para­meter Gebrauch machen. Die größeren Länder wie z. B. Deutschland oder Groß­britan­nien verändern sogar das grund­legende Formel­gerüst des Eurocodes.

Autoren: T. Kray, J. Paul

Auszug aus dem Aufsatz
Topographiebeiwert co gemäß Anhang A.3 der EN 1991–1–4

„Dort, wo die Topographie (z. B. Berge, Klippen etc.) die Windgeschwindigkeit um mehr als 5 % erhöht, ist die Vergrößerung durch den Topographiebeiwert co zu berücksichtigen.“ In den meisten Ländern, welche die EN 1991–1–4 verwenden, erfolgt die Berechnung des Topographiebeiwertes co gemäß Anhang A.3.

Autoren: R.-D. Lieb, T. Kray, J. Paul

 

Quellnachweis

Beitrag aus der Zeitschrift „Bauingenieur 9/2014“
Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG

www.bauingenieur.de

 

Weitere Informationen über die Windtechnologische
Gesellschaft (WtG e.V.) finden Sie unter:
www.wtg-dach.org

Verfügbare Downloads: 

Beiträge aus der Zeitschrift Bauingenieur 09.2014

  1. „Einfluss verschiedener Parameter auf den Bö­en­stau­druck qp gemäß den Nationalen An­hän­gen zur EN 1991-1-4“
  2. „Topographiebeiwert co gemäß Anhang A.3 der EN 1991–1–4“